Miner mit Jööö-Effekt.

Nerdminer, Bitcoinheizung, PoW

Blocktime: 795’298 | Moscowtime: 34:63 | Reading time: 0.5 Block

Sie sind handlich und leise, kommen in einem schnittigen Design daher und sind in aller Munde. Doch was steckt tatsächlich drin in diesen NerdMinern?

Seit einiger Zeit sind sie in aller Munde, diese Nerdminer und zumindest auf Bitcoin-Twitter kaum zu übersehen. Diese Zwergenrechner machten mich neugierig, auch wenn ich mir längst schon ein paar leistungsstarke ASIC-Rechner angelacht hatte. Denn, obwohl die Chancen im Lotto zu gewinnen größer sein sollen, als mit diesem Gerät einen gültigen Block zu finden, konnte ich seinem Charme einfach nicht widerstehen und musste mir so ein Teil besorgen. Zumal es sich es sich beim Schürfen von Bitcoin ja in letzter Konsequenz auch um nicht viel mehr als um ein Glücksspiel handelt.

Kleiner Rechner mit großer Wirkung.
Kaum war der Miniminer da, war er auch schon ausgepackt und mittels mitgeliefertem USB-C-Kabel angeschlossen, und wie bei seinen großen Brüdern sprang auch sogleich der Lüfter an. Da es sich bei meinem NerdMiner um ein vorkonfiguriertes Gerät handelte, brauchte ich es lediglich noch mit meinem Heimnetzwerk zu verbinden, und – für den unwahrscheinlichen Fall, dass mein kleiner Helfer doch einmal einen gültigen Block finden sollte – eine persönliche Bitcoin-Adresse ins Konfigurations-Formular einzutragen. Wenige Sekunden später war der Kleine auch schon beim Pool angemeldet und sorgte gleich für die erwartete Aufmerksamkeit. Denn es waren nicht die großen, grauen Antminer, welche bei mir zu Hause richtig viel Wind machten, sondern das kleine, orange Plastikgadget.

Das kleine Miner-Einmaleins.
Es macht an dieser Stelle wenig Sinn, im Detail auf die technischen Daten des NerdMiners einzugehen. Diese wurden an anderer Stelle bereits ausreichend behandelt und belächelt. Wer heute noch ernsthaft drauf spekuliert, mit einem NerdMiner auch nur einen Sat zu schürfen, dem fehlt wohl noch das grundsätzliche Mining-Verständnis und exakt darum geht es bei diesem Gadget. Denn wer sich mit diesem Gerät auseinandersetzt, lernt dadurch spielerisch einiges über das Miner-Einmaleins. Von der Konfiguration bis hin zur Hardware steckt nämlich vieles drin, was man über das Schürfen von Bitcoin wissen muss, nur eben im Kleinformat. 

Auf dem Bildschirm kann man sich vier Dashboards anzeigen lassen. Dort sind unter anderem folgende Informationen abzulesen: Hashrate, Best Difficulty, Chip-Temperatur, Geräte-Uptime, Blockzeit, mittlere Netzwerkgebühr, die globale Hashrate, Anzahl der Blöcke bis zum nächsten Halving, den Bitcoinpreis und weitere, spannende Informationen rund um die Miningtechnologie, was den kleinen Minenarbeiter zum idealen Gesprächseröffner macht. Bisher ist es jedenfalls noch keinem meiner Besucher gelungen, kommentarlos daran vorbeizugehen und selbst meine Frau überprüft täglich, ob sich bei den gültigen Blöcken etwas getan hat. Irgendwie scheint sie mit ihm mitzufühlen, denn sie füllt inzwischen seit Jahren wöchentlich einen Lottoschein aus und wartet noch heute auf den Jackpot und wie wir alle wissen, stirbt die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt.

Wenn du mehr über die PoW-Funktion von Bitcoin erfahren willst, besorgst du dir am besten gleich die Ausgabe zwei vom EINUNDZWANZIG-Magazin.

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